„Wir nutzen unser Potenzial in Hamburg, um junge Künstler zu unterstützen.“

Merline Koene, Communications Director D-A-CH, Unilever

Oktober 2014

Unilever ist weltweit bei verschiedenen CSR-Projekten aktiv. Welche Schwerpunkte gibt es, gehört auch der Kulturbereich dazu?
Unilever hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit einer Milliarde Menschen zu besserer Lebensqualität zu verhelfen. Schwerpunkte sind die Verbesserung von Hygienebedingungen, von Trinkwasserqualität sowie der Nährwerte unserer Produkte. Punktuell haben wir uns daneben über viele Jahre hinweg für ausgewählte Kunstprojekte eingesetzt. Beispielsweise für das Jahresprojekt der Tate Gallery in London, u.a. mit Ai Weiwei, oder aber für Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle.

Welche Berührungspunkte gibt es mit Kunst am Standort Hamburg?
Neben der Unterstützung der Hamburger Kunsthalle findet jeden Samstag, passend zur Architektur des Hauses, ein Designmarkt im Unilever-Haus in Hamburg statt, auf dem u.a. Fotografen und Künstler ihre Werke anbieten.

Sie stellen im Rahmen der Veranstaltung „add art“ junge Künstler in Ihren Räumen aus. Gibt es bestimmte Erwartungen, die Sie damit verknüpfen?
Das Unilever-Haus ist auf den Prinzipien Offenheit & Transparenz, Nachhaltigkeit und Kommunikation erbaut worden. Durch die Unterstützung der add art können wir unsere Büroräume für die Öffentlichkeit öffnen und mit ihr in den Austausch gehen. Das Atrium des Unilever-Hauses wird täglich von etwa 2.000 Besuchern betreten. Dieses Potential möchten wir nutzen, um die jungen Künstler zu unterstützen.

Wie schätzen Sie die Reaktion Ihrer Mitarbeiter auf die ausgestellte Kunst ein? Bedarf es einer gesonderten Vermittlung?
Die add art wird bei uns in der internen Kommunikation selbstverständlich vorgestellt und wir gehen von sehr positiven Reaktionen aus. Wir gehen nicht davon aus, dass es einer gesonderten Vermittlung bedarf.

Welcher Künstler oder welches Kunstwerk inspiriert Sie persönlich ganz besonders?
Ich finde es schwierig, Inspiration auf einen einzelnen Künstler zu beschränken. Meiner Meinung nach gibt es für alles einen Raum – für klassische Künstler wie für moderne Kunst. Mich interessieren Werke von Vincent van Gogh sowie Monet und ihre Verwendung von Farbe und Licht, aber auch die geometrischen Formen und Zitate aus dem Bereich des Futurismus.

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