Handelskammer Hamburg

Die Handelskammer Hamburg ist seit 1665 die Selbstverwaltung der gewerblichen Hamburger Wirtschaft und vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung. Sie unterstützt Unternehmen, Kulturinstitutionen und Kreative beratend und ist selbst mit wechselnden Ausstellungen und einer Konzertreihe als Kulturveranstalter aktiv. Im Ausschuss für Kultur und Wirtschaft engagieren sich Vertreter kulturfördernder Unternehmen, Stiftungen und Firmen der Kreativwirtschaft.
Die 2008 von der Handelskammer gegründete gemeinnützige Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv ist zentrales Archiv für Zeugnisse aller Art von Unternehmen in Norddeutschland.

Ausstellung

Die Handelskammer Hamburg zeigt eine komprimierte Form der Ausstellung „Fakt, Fake oder Fiktion? Landkarten aus neuen Perspektiven“ von 2020.

Zudem zeigt die Handelskammer eine Sonderausstellung mit fünf Nachwuchskünstler/-innen der HAW Hamburg.

Ausstellung „Fakt, Fake oder Fiktion? Landkarten aus neuen Perspektiven“: Karten sind praktische Hilfsmittel, um den Weg zu finden. Doch oftmals führen sie auch in die Irre. Denn nicht alles, was historische Karten uns in ihrer oftmals farbprächtigen Ausgestaltung zeigen, hat es so gegeben. Die Ausstellung präsentiert Karten des 16. bis 19. Jahrhunderts aus der reichhaltigen Sammlung der Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv und konfrontiert Besucher/-innen mit der Frage nach „Fakt, Fake oder Fiktion?“. Die Karten werden in Form von Animationen und Videos erlebbar gemacht – Smartphone bereithalten! Ermöglicht wird die Ausstellung durch die Helvetia-Versicherung.

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.weltenaufpapier.de

Nachwuchskunst

Tessa Goliasch beschäftigt sich mit der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen. Während des Malens löst sie ihre Figuren auf und lässt sie verschmelzen. Goliasch verhandelt Themen wie Nähe, Abhängigkeit und Intimität, indem Formen und Farben ineinander fassen und sich ineinander verlieren.


Johann Süßebecker
hat einen wachen Blick auf die aktuellen Deformierungen demokratischer Kultur und ist fasziniert von Dub- und Remix-Experimenten. Seine Leinwände sind optische Klangflächen, für deren Komposition er eigens entwickelte Techniken der Farbmischung, des Farbauftrags und der Farbreduktion zur Wirkung kommen lässt.

Gina Rosas Moncada bezieht ihre Inspiration aus der Landschaft und Kultur Lateinamerikas. Bunte Formen vereinen sich zu bezaubernden Kreaturen und Märchenkulissen. Moncada nutzt Papierschnitt, Digitaldruck und Aquatinta-Druck zur Erzeugung ihrer Bildwelten.

Ausgehend von eigenen Fotos entwickelt Anaïs Marie Perier ihre Bildideen. Oft sind es Momentaufnahmen, die ein gewisses „Etwas“ beinhalten: eine Stimmung, eine Dynamik, eine Körperhaltung. Sie kombiniert Figürliches und Abstraktes, malerische und zeichnerische Elemente, um dieses „Etwas“, das der Fotografie innewohnt, malerisch zu erzählen.

Werk- und Preisliste zum Download

Rebecca Puche gibt in ihren Bildern dem Betrachter die Möglichkeit, sich von figurativen Motiven und deren Deutung zu lösen. Form und Farbe sollen als unabhängige Objekte begriffen werden. Ohne Vorlage entwickelt sich ihr Malprozess intuitiv, geleitet von ihrem ästhetischen Empfinden.

Adresse

Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg

www.hk24.de