Kunst trifft Mobilität x ADAC
Wie bewegen wir uns durch die Stadt? Eine Ausstellung mit Live-Performance im ADAC Mobility Lab brachte Kunst und Mobilitätsdiskurs zusammen.
Roller, Rad, Skateboard, Auto, Bus oder Bahn – die Möglichkeiten, sich im urbanen Raum fortzubewegen, sind vielfältig. Gleichzeitig wird die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, immer stärker hinterfragt. Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Mit dieser Frage setzte sich das ADAC Mobility Lab 2024 in der Feldstraße im Karoviertel auseinander – und suchte nach einer Möglichkeit, den Dialog zu vertiefen.
add art lieferte den passenden Ansatz: Die Werke von Jannik Schmitz, Absolvent der HAW Hamburg und Jurypreisträger 2024, haben urbane Szenerien zum Gegenstand und ziehen Betrachtende unvermittelt ins Geschehen: Lastenräder, Fahrräder, E-Scooter – Motive aus dem Alltag, die auf direkte, aber auch hintergründige Art zum Reflektieren über menschliches Verhalten im urbanen Raum anregen. Die expressiv gestalteten Bilder entstehen durch das Anlegen und Überlagern von Flächen und Strukturen, aus deren Spannung sich sukzessive ein Bildmotiv erschließt. Während der Ausstellung entstand zusätzlich ein Werk durch Live-Painting vor Ort.
„Für uns ist es wichtig, mit Menschen in den Austausch zu kommen, um mehr über Verhaltensweisen und Bedürfnisse rund um das Thema Mobilität zu erfahren. Kunst ist dafür ein sehr guter Ausgangspunkt", so der ADAC Hansa e.V. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Kunst nicht nur schmückendes Beiwerk ist, sondern als Katalysator für gesellschaftlich relevante Diskussionen dienen kann – niedrigschwellig, anregend und mitten im Alltag der Menschen.